Spontan geworfen und cool gekickt

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Der Sommer ist da und das tolle Wetter lädt nach draußen ein. Nun sind Kinder vielleicht nicht gerade begeistert, wenn das Wort „Spaziergang“ fällt, da fehlt die Action! Für solche Tage gibt es sportlich-spielerische Abhilfe. Also Sonnencreme, Wasserflasche und Sonnenbrille einpacken, mit diesen Outdoor-Spielen seid ihr auf alles vorbereitet. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte unbedingt die Augen aufhalten, wir verlosen im Juli auf unserer Facebook-Seite ein Tamburino-Set von Hudora, Wikingerschach® von Carromco und ein Crossboule-Set von Zoch.


Kubb – Wikingerschach®

Das Holzklotz-Spiel von Carromco gehört unbedingt in jeden Haushalt, es macht allen Spaß und man kann es in einer Gruppe oder zu zweit spielen. Die Anleitung wirkt beim ersten Lesen kompliziert: Feld abstecken, König in die Mitte, jede Seite hat fünf Klötze/Bauern, die an der kurzen Linie aufgestellt werden. Team A versucht nun die Bauern des Gegners umwerfen. Team B wirft die gefallenen Bauern in das Feld zurück. Nun muss Team B erst die Bauern im Feld umwerfen, bevor es die Bauern auf der Linie von Team A „angreifen“ darf.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, merkt schnell, dass der Ablauf ganz simpel ist. Wem es zu unübersichtlich wird, dem empfehlen wir auf www.kubb-deutschland.de die Video-Anleitung. Gerade beim Spielen mit Kindern sollte man unbedingt aus der Wurfbahn gehen, man vermeidet Unfälle, wenn man sich an die Wurf-Regeln hält: nicht von oben (wie beim Weitwurf) oder quer schleudern (Helikopterwurf). Die gute Nachricht: es gibt auch Kindervarianten mit kleineren Klötzen.


Crossboule ist cool

Klassisches Boule ist natürlich auch cool, aber auf Asphalt ist das Spielen kaum möglich und am schrägen Deich erst recht nicht.

Die Lösung heißt Crossboule oder Freestyle Boule – und mit den knautschigen Säcken kann man auf jedem Untergrund spielen, da sind sogar die Treppen am Osterdeich kein Hindernis mehr, sondern eine Herausforderung! Es gibt Grund-Sets mit einem Schweinchen (die kleine Zielkugel beim Boule heißt so, weil sie früher aus Schweineknochen geschnitzt wurde) und sechs Bällen in zwei verschiedenen Farben, diese können durch Einzelsets (drei Bälle, ein Schweinchen) erweitert werden. Die Regeln sind einfach: Die Bälle abwechselnd so nah wie möglich am Schweinchen platzieren, mit kleinen Kindern (ab 3 Jahren) kann man in jeder Runde einen Gewinner küren, für die großen gibt es verschiedene Kombinationen, die unterschiedlich viele Punkte bringen, zum Beispiel die Blume: alle drei Bälle einers Spielers berühren das Schweinchen.


Oldies but Goldies – Krocket

Das ist nur was für Senioren? Auf keinen Fall! Es ist zwar kein actiongeladenes Spiel, aber gerade deswegen so attraktiv. Man kann nicht viel falsch machen, es übt die Koordination und mittlerweile gibt es viele witzige Designs mit kindgerechten Schlägern, die Krocket auch für die Kleinsten (ab 3 Jahren) zu einer tollen Freizeitbeschäftigung machen.

Außerdem muss man nicht erst eine Kinder-Mannschaft zusammentrommeln, wenn das mal nicht klappt tut's auch ein erwachsener Spielpartner. Wer die Tore zuhause nicht ins Blumenbeet pieksen möchte, der kann auch auf „stehende Tore“ zurückgreifen, die haben den Vorteil, dass man damit auch auf der Straße oder drinnen spielen kann. Je nach Alter und Größe der Kinder, eignet sich ein Krocket-Spiel mit kürzeren Schlägern und leichteren Kugeln.


Spikeball – Volleyball extrem

Dieses verrückte Spiel ist etwas für die Sportskanonen unter den Kids (und Eltern). Vorerfahrungen im Volleyball oder Handball sind nicht nötig, denn man muss bei dem kleinen Ball weder Baggern noch Pritschen.

Spikeball hat den Vorteil, dass das Spielfeld mobil und grenzenlos ist. Die Regeln sind einfach: Man braucht zwei Mannschaften mit je zwei Spielern, der Ball darf den Boden nicht berühren und muss spätestens nach zwei Kontakten durch dasselbe Team einmal ins Netz treffen. Das gegnerische Team bekommt einen Punkt, wenn man den Ball nicht annehmen/zurückspielen kann oder der Ball das Netz verfehlt. Strafpunkte gibt es, wenn man die anderen absichtlich behindert, denn sobald das Spiel losgeht, gibt es keine „Seiten“ mehr. Um das richtige Gefühl für Ball und Netz zu entwickeln, kann man einige Runden gemeinsam statt gegeneinander spielen. Im Internet gibt es Anleitungs-Videos, die auch gleich Spaß auf mehr machen.


Tamburino – rasantes Reaktionsspiel

Es sieht ein bisschen aus wie Federball, ist aber kein klassisches Rückschlagspiel, denn das ungewohnte Design der runden Schläger erlaubt ganz andere Bewegungen. Dadurch dass man den Rahmen mit beiden Händen greift, werden die Bewegungen intuitiver.

Das heißt, dass die Trefferquote steigt, weil man treffsicherer spielt, und dann macht es den Kindern auch gleich mehr Spaß. Wem das beidhändige Spielen zu einfach ist, der kann auch mit nur einer Hand am Schläger spielen und je nachdem, wie sportlich das Gegenüber ist, kann man hier ganz schön ins Schwitzen kommen. Neben dem eigenen Garten eignen sich natürlich auch die verschiedenen Parks in Bremen super zum Tamburino spielen.

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